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Ich bin dann mal weg…

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Männer auf der Flucht!
Bild: Teppich von Bayeux, 1070, Public Domain

Frühling, geil! Alle reißen sich wieder die Kleider vom Leib und rennen und springen durch die Parks, hängen am Flussufer ab und sind auf Partnersuche. Ich kann es nicht mehr sehen und nicht mehr hören. Frühlingsgefühle, Schmetterlinge im Bauch – dieser ganze Mist, den sich irgendwann mal ein paar Füchse in den Medien ausgedacht haben. Von mir aus kann dieser Schwarm an Schmetterlingen auch gerne in die Rotorblätter eines Apache fliegen. Zack! Weg damit! Gutes Stichwort.

Genau das werde ich jetzt auch machen. Also nicht die Sache mit den Rotorblättern, aber die Sache mit dem Verschwinden. Habe mir im Internet gerade mal ein paar Reisetipps angeschaut. Am besten wäre es natürlich, so lange diesen turtelnden und tanzenden Frischverliebten zu entkommen, bis machen den Devisenhandel sich die Epidemie gelegt hat. Und nach Paris zu fliegen wäre vermutlich ganz schön dumm.

Am besten wäre ein Wald irgendwo in Anchorage, Alaska oder ein Dorf im nördlichsten Lappland. Vielleicht auch in Estland, direkt an der russischen Grenze. Obwohl… dort leben auch noch zu viele (womöglich auch noch hübsche!) Frauen!

Kinder krempeln doch alles um!

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sxc.hu – © Chris Schauflinger

Der Titel sagt ja schon alles aus! Und es ist doch auch so, oder? Schließlich muss man doch alles Schöne, sich und sein bisheriges Leben zurückstecken. Keine Parties mit Kumpels, kein spontanes Wochenende außerhalb der eigenen vier Wände und einfach mal rumgammeln ist ab dem nicht mehr umkehrbaren Zeitpunkt des Vaterwerdens doch endgültig vorbei! Vorbei!

Klar, bevor es soweit ist beteuert die Frau, dass man(n) trotzdem unglaublich viel Freiraum haben wird, dass sich für uns Männer quasi gar nichts ändert! Ha! Als ob. Ich glaube nicht, dass es ok ist, wenn das Kind seine erstes Jahr mit der Stimme des Fussballkommentators und Fangegröle als Hintergrundsound verbringt. Beziehungsweise dass die Frau damit einverstanden ist.

Anderes Beispiel: Ich bin ein großer Anhänger von Bestelldiensten, wahrscheinlich sogar der größte! Sushi, Currywurst, Pasta, Pizza und auch mal indisch. Jeden Sonntag (und auch so mal zwischendurch) habe ich hier was leckeres gefunden. Ja, ich brauche nun mal alles auf einen Blick… Und wenn dann so ein Winzling da ist, muss man doch ein “gutes Vorbild” sein. Ab dem ersten Tag! Was das heißt? Ja, genau, das heißt ökologische, biologische, vegane, vielleicht sogar fructane Ernährung!

Das Gedankenexperiment beginnt und endet an der gleichen Stelle: Kinder krempeln alles um! Wer will das?

Jetzt beginnt wieder die Jagdsaison

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Quelle: Dorotheum, gemeinfrei via commons.wikimedia.org

Ich muss natürlich aufpassen, denn die Versuchung lauert überall. Gerade jetzt, wenn der Frühling kommt, sind wieder lauter Singles auf Partnersuche joggend unterwegs und hoffen eigentlich nur, jemanden kennen zu lernen. Dass die Damen wieder mit dem Sport aufhören, sobald sie sich einen Dummen geangelt haben, ist sowieso klar.

Fitness-Studios sind noch gefährlicher. Die wurden glaube ich nur erfunden, damit fortpflanzungswillige Frauen dort einen Partner finden. Und es ist ja auch verlockend, man kann den anderen in aller Ruhe mustern und es gibt zahlreiche Möglichkeiten, ins Gespräch zu kommen, wenn man es darauf anlegt.

Ich habe mir über otto.de für den Indoorsport ein Laufband gekauft, weil ich ehrlich gesagt keine Lust habe, mich abchecken zu lassen wie bei der Fleischbeschau auf einem Viehmarkt. Wenn man es nämlich ernst meint, mit dem Sport, gibt es nichts lästigeres als diese Flirt-Atmosphäre. Wenn ich Gesellschaft will, spiele ich mit einem von meinen Jungs Fußball oder Tischtennis oder wir treffen uns abends auf ein Bier und Kickern. Da hat man nämlich in der Regel auch seine Ruhe vor Frauen auf Männerjagd.

Kinder: NIEMALS!

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Also habe ich mich für Variante 3 entschieden: ich will keine Kinder. Kategorisch.

Auch wenn das so nicht stimmt, aber sonst sitzt man in der Patsche. Am Besten fahre ich übrigens, wenn ich kein Risiko eingehe und entweder Frauen date, die gerade studieren oder anfangen zu arbeiten und bei denen gerade andere Sachen wichtig sind, aber bei irgendeiner Gelegenheit, einem Fersehabend oder zu Besuch bei Freunden, wo die sich gerade erfolgreich fortgepflanzt haben, wird das Thema aufkommen.

Oder Frauen, die die 40 überschritten haben und freiwillig keine Kinder bekommen haben. Vorsicht hier bei unerfülltem Kinderwusch! Bei den heutigen Möglichkeiten findet man sich hier schneller in einer Reproduktions-Klinik wieder als man schauen kann.

Vorsicht ist übrigens auch geboten bei Frauen, auch losen Bekanntschaften zwischen 35 und 40, die einem versichern, keine Kinder zu wollen und alles dafür zu tun, nicht schwanger zu werden: da wäre ich nicht der erste, der eine angeblich unfruchtbare Frau schwängert und hoppla, auf einmal gratuliert ihr ihr ganzes Umfeld, dass ihr sehnlichster Wunsch doch noch in Erfüllung gegangen ist. Was der Erzeuger denkt oder will oder sich das vorstellt mit Kind ist in solchen Fällen übrigens egal. Kümmern soll er sich schon, aber sonst…

Soll aber keine Unterstellung sein!

© Fotowerk – Fotolia.com

Gut, ok, ja, ich will Kinder!

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Also hab ich mich drauf eingelassen. habe mir vorgenommen, aufkommende Kindergespräche nicht abzuwürgen, sondern zu führen, wie ein erwachsener Mann.

Das war gruselig interessant!

Entweder habe alle Frauen ab 30 wirklich nichts anderes im Sinn, oder ich wirke so wie der perfekte Schwiegersohn, dass ich diejenigen, bei denen die Uhr besonders laut tickt, magisch anziehe. Da gab es zwei Haupt-Varianten an Begegnungen:

Variante 1: Ich kann die Frau nicht mehr anschauen, ohne mir vorzustellen, sie wäre die Mutter meiner Kinder. Alle möglichen Macken fallen mir auf, die ich niemals ein Leben lang ertragen könnte und wir haben keine Chance.

Variante 2: Die Frau ist wunderschön, witzig, interessant, JA, warum nicht mit ihr Fortpflanzen, das passt doch! Aber auf einmal fängt sie an, mich nach meinen Rücklagen zu befragen, wie ich mir meine berufliche Zukunft vorstelle, was meine Eltern so machen, OB ES ERBKRANKHEITEN IN UNSERER FAMILIE GIBT.

Ich bin ein Mensch mit Gefühlen! Ich bin kein Samenspender!

Es muss doch wohl noch die Möglichkeit geben, sich unbefangen anzunähern und zusammen Spaß zu haben und Alttag zu leben ohne sofort auf die Haushalts-Skills zu schielen oder den anderen auf seine Eltern-Tauglichkeit abzuchecken!

Die Phase der Verdrängung

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© line-of-sight – Fotolia.com

Auf diesen Schock folgten erstmal gut zwei Jahre, in denen ich mich auf gar nichts mehr eingelassen habe. Bin mit meinen Kumpels ausgegangen, in eine neue Stadt gezogen, habe das Nachtleben genossen und bei keiner Begegnung auch nur die Hoffnung auf was Ernsteres aufkommen lassen.

Das konnte aber nicht die Lösung sein, ich bin gar nicht so das Partytier, vetrage Alkohol nicht mehr besonders und ich will auch gerne eine Beziehung haben. Also blieben mir zwei Möglichkeiten:

a) ich werde schwul

b) ich lasse mich darauf ein.

Möglichkeit a) kam aus Gründen nicht in Frage, blieb b).

Also Augen zu und durch, oder?